Bis auch die Musik nur noch für die Lady’s läuft….


Limousinen-Service, keine Warteschlange, freier Eintritt und Gratis-Cüpli. Darf’s sonst noch was sein? Den Frauen wird im Nachtleben Honig um den Mund gestrichen um Gewinne erzielen zu können. Diskriminierung der Männer, wie man es sich offensichtlicher nicht vorstellen könnte.

Luzerner Nachtleben | Bild NZZ

“Eine Frau, gleichgestellt, wird überlegen.” Dieses Zitat stammt von Sokrates, welcher die Auswüchse der Gleichberechtigung offensichtlich bereits früh zu erkennen vermochte. Mit allen erdenklichen Mitteln wird um die Anwesenheit weiblicher Gäste gekämpft, um damit die männlichen Besucher anzulocken. Dass dieses Vorgehen die Gleichstellung auf krasse Art und Weise unterwandert und die männlichen Gäste diskriminiert, scheint offensichtlich (in der Schweiz) unbemerkt. Dies bestätigt die Tatsache, dass solche Angebote in Österreich verboten sind.

Welche Mittel sind erlaubt, um im Nachtleben wirtschaftlich bestehen zu können?

Sicherlich nicht mehr als jene, welche auch im täglichen Geschäftsleben erlaubt sind. Die Nachtclubs sind Unternehmungen, nicht mehr und nicht weniger. Man stelle sich vor, folgende Weisung würde ab sofort in einer beliebigen Firma oder gar einem öffentlichen Museum oder Theater gelten:

Geschätzte Gäste,

Ab sofort werden unsere weiblichen Kunden/Besucher mit einer Limousine zu Hause abgeholt, erhalten ein Gratis-Cüpli und bezahlen keinen Eintritt.

Wie lange würde es wohl gehen, bis dagegen geklagt würde?

Sie haben soeben ein Beispiel mehr gelesen, wieso die Gleichstellung an unzähligen Orten leider nicht vorhanden ist, egal ob aus weiblicher oder männlicher Sicht…

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Comments
2 Responses to “Bis auch die Musik nur noch für die Lady’s läuft….”
  1. Rainer Selk sagt:

    Dass etwas in verschiedenen Feldern mehr als schief läuft, muss nicht weiter detailliert werden. Dazu gehört auch die sogenannte Gleichstellung. Aber,pardon, haben Sie im Leben wirklich keine anderen Sorgen als sich über solche Fragen auseinanderzusetzen. Massnahme: nicht hingehen.Punkt.

    • Maurus Zeier sagt:

      Sehr geehrter Herr Selk

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich stimme Ihnen zu, dass nicht hinzugehen die richtige Lösung ist und ich diese auch konsequent praktiziere. Meiner Ansicht nach geht es in einem Blog nicht zwingend darum, die grössten persönlichen Probleme zu thematisieren sondern einen kritischen Blick niederzuschreiben und alltägliche Dinge zu hinterfragen. Dabei zählen solche Tatsachen ganz klar dazu, welche (logischerweise) von Justiz und Politik kaum wahrgenommen werden, da sie sich in einem Umfeld abspielen, in welchem die Politiker relativ schlecht vertreten sind…

      Und doch bleibt die Tatsache, dass man beispielsweise in Österreich Angebote dieser Art verboten hat. Innovative Ideen, Gags etc. sind lustig und soll es auch geben. Sobald diese aber zur Regel werden und stets auf die gleiche Zielgruppe zielen, tritt das Problem der Diskriminierung auf.

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