Kommentar zum Videospielverbot…
Den Text zum folgenden Kommentar lesen Sie hier…
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Setzt eine Standesinitiative ein Signal oder ist sie Aufforderung zu einem neuen Gesetz?
Eine Standesinitiative zu starten und diese danach als einfaches Signal kleinzureden (wie es diverse Luzerner Kantonsräte bereits gemacht haben) erachte ich als heikel. Der Kantonsrat sollte dazu stehen, dass er in einer Abstimmung gleich mehrere Verbote einführen möchte, welche nicht nur nichts bringen sondern primär neue Probleme schaffen.
Dass (mitunter auch) die “Liberale” Fraktion geschlossen hinter einem derart undurchsichtigen und undurchdachten Vorhaben stehen kann, ist eigentlich tragisch. Während die Videospiele noch eher fassbar sind kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass auch nur ein Mitglied des Kantonsrats sich eingehend mit den zum Verbot stehenden Sportarten auseinandergesetzt hat. Trotzdem ein Verbot dieser anzustreben ist unseriös.
Um auf die Videospiele zurückzukommen nützt ein Verbot sehr wohl was: Es schafft einen florierenden Schwarzmarkt, beseitigt jegliche Kontrolle und ist nebenbei noch Angriff auf den Wirtschaftszweig der Videospiele, ganz abgesehen von der Einschränkung des Konsumenten.
Als Liberaler braucht es für mich schon verdammt gute Gründe die für ein Verbot sprechen, dass ich mich dafür einsetze. Diese Gründe fehlen hier gleich gänzlich!
