Auch leere Worte können Wunden heilen!
Sprüche wie “Taten statt Worte” oder “liefere statt lafere” mögen absolut richtig sein, jedoch ist dies nicht immer möglich. Ist dies der Fall, können durchaus auch leere Worte oder etwas “lafere” weiterhelfen. Das Beispiel England ist Beweis dafür, der Schweizer Bundesrat negatives Beispiel.
- Was möchte ein Bürger in Krisenzeit hören?
- Was bewegt die Bevölkerung?
- Was erhofft sich die breite Masse von der Politik?
Primär Beruhigung und Perspektive, besser natürlich Lösungen. Nun sind die Unruhen in Grossbritannien nicht ganz einfach zu lösen, die Währungskriste ist auf die schnelle unlösbar. Bleiben also die Worte und diese vermissen Herr und Frau Schweizer während David Cameron (britischer Premierminister) diese Taktik klug ausspielt.
Bereits zu Beginn der Unruhen hat der britische Premier die Unruhen ohne zu zögern aufs Schärfste verurteilt, Massnahmen angekündigt und sofort offensiv kommuniziert. Selbstverständlich hat er auch einige Massnahmen folgen lassen was jedoch nicht heisst, dass das Problem dadurch gelöst wird. Die Bevölkerung jedoch scheint zumindest etwas beruhigt. Eine offizielle Petition wurde bereits über 100’000 mal unterschrieben.
In der Schweiz werden ebenfalls Massnahmen getroffen, die Nationalbank ist aktiv und der Bundesrat wird es zweifelsohne auch sein. Die Kommunikation (zumindest jene des Bundesrats) lässt jedoch in Sachen Aktivität zu wünschen übrig. Dabei wäre dies doch einfacher als jede Massnahme und jeden Lösungsversuch…
