Alkoholverbot – Symptombekämpfung par excellence!


Die Regierung der Stadt Luzern liebäugelt mit einem Alkoholverbot auf öffentlichem Grund. Eine absurde Idee wenn man bedenkt, dass niemand danach gerufen hat.

  • Ein Alkoholverbot auf öffentlichem Grund ist nicht nur schwer durchsetzbar, es ist auch ein schwerwiegender Eingriff in die persönliche Freiheit der Bürgerinnen und Bürger.
  • Nebst der überregulierten und beinahe planwirtschaftlichen Ordnung der Ladenöffnungszeiten im Kanton Luzern, ist das angestrebte Verbot ein absoluter Affront gegenüber den privatwirtschaftlich geführten Geschäften, welche insbesondere auf Tourismus und Laufkundschaft spezialisiert sind.
  • Nach der geregelten „Littering-Problematik“, dem Wegweisungsartikel sowie der Videoüberwachung, gibt es keinerlei Bedarf nach weiteren Verboten und Vorschriften in der Stadt Luzern.

“Ist ein Verbot nicht zwingend notwendigt, sollte man es zwingend nicht einführen!”

Der Höhepunkt der städtischen Law- and Orderpolitik ist jedoch, dass das Verbot „sinnvoll und gezielt eingesetzt“ werden würde. Auf gut Deutsch übersetzt heisst dies, dass das Cüpli vor dem KKL geduldet würde, nicht aber das Bier auf dem Luzerner Inseli. Ein Verbot, das scheinen die Stadträte Luzerns vergessen zu haben, ist absolut und muss auf alle Personen identisch angewendet werden. Eine gezielte Anwendung kommt dabei nicht in Frage.

Übrigens…
Auf Facebook findet man die von mir gegründete Gruppe „KEIN Alkoholverbot in Luzern“

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