Trauerspiel mit Happy End – die IKEA Rothenburg!


2004 hätte sie eröffnet werden sollen, am 08.11.2011 wurde sie eröffnet. Die IKEA Rothenburg ist ein Beispiel dafür, dass das Verbandbeschwerderecht längst abgeschafft werden müsste. Während das Volk ein Projekt begrüsst, wird dieses von Verbänden und Aktivisten torpediert und jahrelang verzögert.

Ein Teil der Begründung des Verkehrsclubs der Schweiz, welcher Hauptaktivist der destruktiven Kampagne war:

Der VCS begründete seine Beschwerde unter anderem damit, bei Ikea handle es sich nicht um einen Fachmarkt, sondern um ein Einkaufszentrum. Dies deshalb, weil auch ein Restaurant geplant ist und in kleinem Umfang auch schwedische Lebensmittel angeboten werden.

Trauerspiel mit Happy End! Willkommen in Rothenburg, IKEA!

Das Problem an sich ist nicht der VCS, welcher für seine Interessen (zu Recht) einsteht. Das Problem ist zum einen das Verbandsbeschwerderecht und zum anderen die mangelnde Akzeptanz gegenüber der Demokratie, welche solche Verbände an den Tag legen. Obwohl klare Meinungen vorliegen, versucht man durch die Hintertür zu verhindern und zerstören. Das Verbandbeschwerderecht ermöglicht dabei, dass trotz diesen klaren Entscheiden nach wie vor Einsprachen von Verbänden möglich sind.

Nun also, mit 7 Jahren Verspätung, wird das Möbelhaus in Rothenburg zur Freude der Zentralschweizerinnen und Zentralschweizer eröffnet. 7 lange Jahre fuhren hunderttausende Autos von Luzern und Umgebung nach Pratteln oder Spreitenbach um dort die IKEA zu besuchen. Unzählige unnötige Fahren, verursacht durch die „Umweltschützer“ des VCS.

2 Kommentare zu “Trauerspiel mit Happy End – die IKEA Rothenburg!

  1. Ob solchen Einzelfällen das Verbandsbeschwerderecht zu torpedieren ist kurzsichtig. Fakt ist: Überall in der Schweiz planen Private und Behörden Bauprojekte, die eindeutig gegen geltende Gesetze verstossen. Sie glauben nach dem Motto „Wo kein Kläger, da kein Richter“ mit solchen illegalen Projekten durchzukommen. Gäbe es kein Verbansbeschwerderecht, bräuchten sie dazu nur die direkten Anwohner von einer Einsprache abzuhalten und schon könnte kein Gericht mehr den Rechtsbruch stoppen, auch wenn er noch so deutlich auf der Hand läge.

  2. Bauprojekte werden sehr oft auch von Privaten angefochten die unberechtigt sind.

    Ein Verbandsbeschwerderecht finde ich grundsätzlich in Ordnung, wenn es nicht missbraucht wird. Manchmal erlaubt eine Beschwerde auch das Projekt zu verbessern, was im Sinne der Allgemeinheit ist.

    Ich weiss nicht was genau in der Beschwerde enthalten des VCS enthalten war. Jedoch den Bau eines Möbelhauses zu verhindern weil es als ein Quasi Shopping Center sein soll, scheint mir nicht ein glaubhafter Beschwerdegrund zu sein.

    Limitierung von Parkplätzen und sagen, dass die andern mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen sollen ist genauso daneben. Möchte den mal sehen der seinen Esszimmertisch auf seinem Velo nach Hause transportiert. Nichtsdestotrotz darf man ruhig eine Buslinie an der IKEA vorbeiführen, wenn das Verkehrstechnisch machbar uind finanzierbar ist.

    Ich bin überzeugt, dass in dieser 3 jährigen Bauverzögerung auch andere Auflagen des Bauamtes zur Klärung noch offen waren und dies nicht nur an der Beschwerde lag.

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