Kompetente Frauen brauchen keine Quoten.


Wenn Politiker etwas wollen, das den Stimmbürgern nicht gefällt, dann definieren sie einen neuen Namen. So spricht der Bundesrat neu von „Geschlechter-Richtwerten“ anstatt von Frauenquoten und will in börsenkotierten Unternehmen einen Frauenanteil von 30% im Verwaltungsrat respektive 20% in der Geschäftsleitung. Wird das Ziel nicht erreicht, genügt eine schriftliche Begründung. Weitere Konsequenzen gibt es keine. Trotzdem spricht Bundesrätin Sommaruga von verbindlichen Vorgaben. Die einzigen zwei Folgen: Zusätzliche Bürokratie und den Generalverdacht der „Quotenfrau“ für all jene Frauen, welche es mit Leistung und Kompetenz bis ganz nach oben geschafft haben. Ob Sachbearbeiter oder Geschäftsführerin, was zählen soll ist die Kompetenz, nicht das Geschlecht. 

(Dieser Text ist am 28. November 2016 als Leserbrief in der Luzerner Zeitung erschienen.)

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